Müll vermeiden, Müll trennen und unsere Umwelt schützen
Wie wird Müll richtig getrennt? Was passiert eigentlich mit unserem Abfall, nachdem die Mülltonne geleert wurde? Und was hat ein Regenwurm mit Mülltrennung zu tun?
Mit vielen spannenden Fragen im Gepäck besuchten wir die Umweltschule und wurden dort herzlich von Frau Zirkel empfangen. Für uns war der Besuch eine tolle Ergänzung zu unserem aktuellen Unterrichtsthema, denn in unserer Klasse beschäftigen wir uns gerade intensiv mit Müllvermeidung und Mülltrennung. Schließlich bereiten wir uns auch auf unseren Aktionstag am 30. September vor: „Saubere Erde – Müll vermeiden, Müll trennen“.
Mülltrennung spielerisch entdecken
In der Umweltschule konnten wir unser bereits erworbenes Wissen über Mülltrennung wiederholen und gleichzeitig viele neue Dinge entdecken. Besonders viel Spaß machte uns ein ganz besonderer „Mitarbeiter“ der Umweltschule: ein großer Kuschelregenwurm!




Mit verschiedenen Karten durften wir den Regenwurm „füttern“. Nur die Karten mit dem richtigen Futter blieben an ihm haften. Dabei lernten wir spielerisch, dass der Regenwurm am liebsten Biomüll mag und daraus im natürlichen Kreislauf wertvolle Erde entsteht.
Auch die Frage, wie wir Müll überhaupt vermeiden können, spielte eine wichtige Rolle. Wir konnten dabei vieles wiedererkennen, was wir bereits im Unterricht gelernt haben und was wir für unseren Aktionstag weiter vertiefen werden. So gestalten wir unter anderem Plakate für unsere Mülltonnen und beschäftigen uns damit, wie wir im Alltag möglichst wenig Abfall produzieren können.
Spannende Einblicke in die Abfallwirtschaft
Ein besonderes Highlight war die Führung durch die Anlage der Abfallwirtschaft des Landkreises Ahrweiler. Frau Zirkel zeigte uns, welchen Weg unser Müll nimmt, nachdem die Mülltonnen geleert wurden.


Dann wartete eine große Überraschung auf uns: Wir durften einen echten Müllwagen ganz aus der Nähe kennenlernen! Wir konnten beobachten, wie eine Mülltonne geleert wird, und durften sogar selbst auf das kleine Treppchen am Heck des Fahrzeugs steigen. Anschließend hieß es: einmal Probe sitzen in der Fahrerkabine!


Besonders beeindruckend war es, zu sehen, wie ein Müllfahrzeug seinen gesammelten Inhalt entleert und wo der Müll anschließend gelagert wird. So konnten wir mit eigenen Augen sehen, was mit unserem Abfall passiert, nachdem er bei uns zu Hause in der Tonne landet.


Besuch vom Papier-Lkw
Auch hatten wir das Glück, dass gerade ein Lkw der Firma Weig aus Mayen Papiermüll abholte. Der freundliche Fahrer nahm sich Zeit für uns und erklärte, was mit dem gesammelten Papier weiter passiert. Er erzählte uns außerdem einige interessante Geschichten aus seinem langen Berufsleben als Lkw-Fahrer, sogar von früheren nächtlichen Fahrten. Das machte den Besuch für uns noch abwechslungsreicher.



Ameisen, Stabheuschrecken und ein Wolf aus Plastik
Neben Müll und Abfallwirtschaft gab es aber noch vieles mehr zu entdecken. Wir konnten verschiedene Insekten beobachten, darunter Ameisen und Stabheuschrecken. Die Ameisen durften wir sogar füttern. Besonders mutige Schülerinnen und Schüler nahmen eine Stabheuschrecke vorsichtig auf die Hand.





Für großes Staunen sorgte außerdem ein besonderes Kuscheltier: ein Wolf, der vollständig aus Plastik besteht. Das zeigte uns auf eindrucksvolle Weise, wie vielseitig Kunststoff eingesetzt werden kann und regte gleichzeitig zum Nachdenken über unseren Umgang mit Plastik an.
Mit Muskelkraft Strom erzeugen
Zum Abschluss konnten wir selbst erleben, wie Energie erzeugt werden kann. Auf einem speziellen Fahrrad durfte kräftig in die Pedale getreten werden. Je mehr sich das Rad drehte, desto mehr Strom wurde erzeugt und tatsächlich begann eine Glühbirne zu leuchten!

Das war für viele von uns ein echtes Highlight. Wir konnten direkt erleben, dass Energie nicht einfach „aus der Steckdose kommt“, sondern erzeugt werden muss.
Ein Tag voller Erlebnisse und neuer Erkenntnisse
Unser Besuch in der Umweltschule war ein rundum gelungener und erlebnisreicher Tag. Wir konnten unser Wissen aus dem Unterricht wiederholen, viele neue Dinge lernen und vor allem erleben, was mit unserem Müll passiert, nachdem wir ihn in die richtige Tonne geworfen haben.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Zirkel für den freundlichen Empfang, die tolle Führung und die vielen abwechslungsreichen Aktionen. Durch die Mischung aus Lernen, Ausprobieren, Beobachten und Staunen wurde Umweltschutz für uns ganz praktisch und greifbar.
Jetzt sind wir noch besser vorbereitet auf unseren Aktionstag am 30. September: „Saubere Erde – Müll vermeiden, Müll trennen“.
Denn eines ist uns nach diesem Tag noch einmal ganz klar geworden: Jeder kann etwas für eine saubere Erde tun und Mülltrennung beginnt bei uns selbst!






