Inklusives Tandem-Projekt „SAMS“

Im Sommer waren 7 Schüler*innen unserer Schule gemeinsam mit 7 Schüler*innen der Grundschule Hinter Burg mehrere Wochen miteinander unterwegs in sogenannten Tandems. Für das „Inklusive Patenschaftsprojekt SAMS“ hatten sich die Kinder in Zweier-Pärchen eingeteilt und miteinander eine Patenschaft vereinbart. Damit sagten sie sich gegenseitige Unterstützung und Freundschaft zu. Angelehnt an die SAMS-Geschichte und die Kinderaufführung der diesjährigen Burgfestspiele machten sich die Paten-Tandems an vielfältige Aufgaben aus den Bereichen Kreativität, Geschicklichkeit und Sport. Mit viel Spaß und Eifer ging es zur Sache; es galt, SAMS-Punkte für die Gruppen-Karte zu sammeln. Als Belohnung für die erarbeiteten SAMS-Punkte und zum Abschluss des Projektes ging es zum Minigolf. Davon schwärmen die Kinder heute noch. Gelebte Inklusion – so geht´s! 

Die Fördergelder für die Umsetzung des Inklusiven Tandem-Projektes wurden über das Patenschaftsprogramm „Menschen stärken Menschen“ der Stiftung Bildung bereitgestellt. Die Stiftung fördert Projekte an Kitas und Schulen, die Kindern Teilhabe ermöglichen, besonders in den Bereichen Integration und Inklusion. Auf der Dienstbesprechung der Schulen in Mayen hatten sich die beiden Schulleitungen, Lena Hübel und Christoph Buschmann, und die Projektmanagerin der Stiftung Bildung in Rheinland-Pfalz, Dorothee Kreling, kennengelernt.

Danach ging alles recht schnell. Mit dem Schulförderverein als Kooperationspartner konnte das Projekt umgesetzt werden. Frau Doris Schmitt, Vorsitzende des Fördervereins der Genoveva-Schule, ist noch immer begeistert: „Mit wenig Bürokratie viel Freude bringen – das kann man mit solchen Patenschaften.“ Und auch die begleitenden Lehrerinnen schätzen die Einfachheit der Verwaltung und die Vernetzungseffekte. 

Das zweite Projekt an der Genoveva-Schule ist bereits geplant. Bevor es startet, wurden jetzt die Pat*innen des SAMS-Projektes geehrt. Dorothee Kreling brachte Urkunden und ein Dankeschön für das Miteinander in die Schule. „Patenschaften schulübergreifend und zudem noch zwischen Kindern einer Förderschule und einer Grundschule sind etwas ganz Besonderes“, sagt Kreling. Meist würden Tandems innerhalb einer Schule/Kita geschlossen. 

Auch der Förderverein wurde ausgezeichnet: Für sein besonderes Engagement. Ohne ihn als Kooperationspartner hätte das Projekt nicht durchgeführt werden können. Die Stiftung Bildung hat unsere SAMS-Projekt sogar als Best Practice Beispiel für Patenschaften der Stiftung Bildung auf ihrer Webseite veröffentlicht.

An den beiden Schulen sind sich alle einig: Das wird nicht das letzte gemeinsame Projekt gewesen sein! Die Beteiligten aus Genoveva-Schule und Grundschule Hinter Burg sitzen bereits an neuen Plänen für ein weiteres schulübergreifendes Patenschaftsprojekt.

Gemeinsam unterwegs: 1. Reihe: Pat*innen aus den benachbarten Schulen Genoveva-Schule und Grundschule Hinter Burg; 2. Reihe von links: Lena Hübel, Schulleitung Genoveva-Schule, Christoph Buschmann, Schulleitung Grundschule Hinter Burg, Linda Bock, Lehrerin der Grundschule, Doris Schmitt, Fördervereinsvorsitzende der Genoveva-Schule, weiter rechts Katrin Cuthbert und Petra Rausch, Lehrerinnen der Genoveva-Schule, Dorothee Kreling, Projektmanagerin der Stiftung Bildung